Automatisierungen bei Meta, veraltete Tracking-Setups & KI-Bildgenerierung - mit Claude Sprenger #125

Shownotes

In der aktuellen Episode des Digital Marketing Upgrade Podcasts begrüsst Dich Gastgeber Thomas Besmer gemeinsam mit Claude Sprenger, dem technischen Genie der Hutter Consult, zu einer vielschichtigen Diskussion über die neuesten Trends und Entwicklungen vom April 2025.

Neuigkeiten bei Meta Eine der heiss diskutierten Neuerungen ist die von Meta angekündigte Optimierung der Website-Ziele bei Sales-Kampagnen, die für viel Gesprächsstoff sorgt. Claude erklärt, dass Meta beginnt, Landingpages bei Kampagnen zu ignorieren und stattdessen eigene Zielseiten auszuwählen, die ihrer Meinung nach besser performen könnten. Spannend bleibt, inwieweit Werbetreibende hier noch manuell eingreifen können und wie Meta diese Entscheidungen trifft.

Videos in Produkt-Katalogen Als weiteres Feature möchte Meta automatische Videoergänzungen in Produkt-Katalogen vornehmen, indem es Videos aus den unterschiedlichsten Quellen, wie Websites oder Social-Media-Kanäle, einbezieht. Dies bietet eine kreative Möglichkeit für Unternehmen, ihre Produktpräsentationen zu bereichern, erfordert jedoch wie bei der URL-Optimierung eine skeptische Prüfung der genutzten Materialien.

Automatisiertes UTM-Tagging Claude und Thomas besprechen die neuen automatischen Ergänzungen von UTM-Parametern durch Meta, die eine präzisere Nachverfolgung der Marketing-Kampagnen ermöglichen sollen. Eine klare Struktur bei der Verwendung von UTM-Parametern wird von beiden als kritisch für das Tracking und die Analyse von Kampagnen angesehen.

KI und Automatisierung: Ein Blick in die Zukunft Die Episode zeigt, wie stark Meta auf Automatisierung setzt, um die Komplexität von Kampagnen-Setups zu reduzieren. Erörtert wird auch der Trend, dass Ad-Setups zunehmend automatisiert werden und wie sich Agenturen auf mehr strategische Beratungsdienste konzentrieren müssen.

Innovationen in der Bild- und Videoerstellung Thomas und Claude diskutieren über die Integration von Bild- und Video-Generatoren wie ChatGPT und Gemini, die immer mehr an Bedeutung gewinnen. Diese Technologien ermöglichen es auch Nicht-Designern, kreativ hochwertige Werbemittel zu produzieren und werden somit die Rolle traditioneller kreativer Prozesse zukünftig verändern.

Tracking und regelmässige Audits Claude betont die Wichtigkeit der Aufrechterhaltung und regelmässigen Prüfung der Tracking-Systeme und beschreibt, wie wesentliche Änderungen im System, wie der Consent Mode bei Google Ads, zwingend beachtet werden müssen, um weiterhin valide Conversion-Daten zu erhalten.

Host: Thomas Besmer Gast: Claude Sprenger

Produktion: Hutter Consult AG

Hutter Consult AG

Transkript anzeigen

00:00:10: Hallo und herzlich willkommen zum Digital Marketing Upgrade Podcast

00:00:14: der Hutter Consult. Mein Name ist Thomas Besmer und es

00:00:17: ist wieder Ende Monat. Die Osterzeit ist

00:00:21: vorbei. Ich hoffe, ihr habt alle eure Osternester

00:00:25: gefunden, habt euch vom Schokoladen- und Zuckerschock

00:00:28: erholt. Geschockt haben auch einige

00:00:32: Nachrichten, die im Laufe des

00:00:35: Aprils veröffentlicht wurden, insbesondere von

00:00:38: Meta- und politischen Themen. Wir

00:00:42: wollen gar nicht in die USA gehen, sondern auch in der

00:00:45: Schweiz. Beispielsweise ein politisches Thema, das die Werbebranche,

00:00:50: wie soll ich sagen, aufgerüttelt hat.

00:00:54: Bevor wir aber da kommen, heute ein neues Gesicht.

00:00:59: Denn Thomas Hutter bräunt sich oder rötet sich

00:01:02: noch im Süden.

00:01:06: Da ist mein Kollege aus der Geschäftsleitung der Hutter Consult,

00:01:10: Claude Sprenger. Hallo und herzlich willkommen. Hallo und vielen Dank, ich freue

00:01:14: mich sehr. Ich freue mich auch. Für die, die

00:01:18: dich nicht kennen, Claude ist das

00:01:21: technische Genie in der Hutter Consult. Er ist die

00:01:25: Schnittstelle zwischen Entwickler und Marketer.

00:01:29: Also das Bindeglied zwischen Mark, Mark

00:01:33: Tech könnte man sagen, das Minus

00:01:36: dazwischen. Er hat

00:01:40: selbst europaweit die meisten Meta-Zertifizierungen.

00:01:44: Zwischenzeitlich nicht mehr alle, weil es eine neue gibt.

00:01:49: Das ist schon wieder so weit, dass wir das schon wieder erledigt haben.

00:01:53: Die kamen diese Woche raus und die haben wir bereits erledigt. Das heisst, ich bin

00:01:57: wieder im Besitz von allen Meta-Blueprints. Den Status habe ich beibehalten.

00:02:02: Also immer noch die Person mit den meisten Blueprint-Prüfungen, beziehungsweise mit

00:02:05: allen Blueprint-Prüfungen, die man bei Meta

00:02:09: machen kann. Genau, und er ist heute da und wir

00:02:13: sprechen darüber, was uns diesen Monat so beschäftigt

00:02:16: hat. Und Da fangen wir, wie schon in der Einleitung

00:02:20: angetönt, an mit Ankündigungen von

00:02:24: Meta. Einerseits eine Ankündigung, die auch auf

00:02:27: LinkedIn heiss diskutiert wird, ist, dass

00:02:31: Meta die Website-Ziele optimiert bei

00:02:34: Sales-Kampagnen. Worum geht es da, Claude? Es ist

00:02:38: insgesamt eine spannende Funktion. Es sind zumindest erst jetzt erste

00:02:42: Screenshots vorhanden. Es gibt noch nichts, was offiziell ausgerollt oder kommuniziert

00:02:45: wurde. Aber es geht darum, eine optimierte Website-Destinationsauswahl

00:02:50: zu finden. Das heisst, wenn wir eine Sales-Kampagne

00:02:54: über einen Katalog oder so starten, kann es sein, auch wenn wir eine Landingpage

00:02:57: angeben, dass Meta erkennen kann, ob eine Landingpage die

00:03:01: Abweich davon bessere Performance liefern könnte und so die

00:03:05: Zielseite einfach umleitet. Also Die bestehende

00:03:08: Landingpage wird dann ignoriert, wenn Meta das Gefühl hat, es gibt eine bessere Landingpage, und

00:03:12: verweist die Anzeige auf diese Landingpage, ohne dass man

00:03:16: damit gehört, gross Einfluss darauf zu nehmen. Das finde

00:03:19: ich spannend. Das heisst, dass Meta plötzlich die Werbetreibenden

00:03:24: bevormundet und sagt, dass

00:03:30: die Ziel-URL, die du mir angegeben hast, ist zwar gut und

00:03:34: recht, aber ich glaube, auf dieser anderen URL können wir

00:03:37: mehr Sales generieren. Es ist spannend, wie Sie das

00:03:41: evaluieren wollen. Wir kennen ja auch die Interpretationsfähigkeit

00:03:45: von Webseiten und Inhalten. Inwieweit diese

00:03:49: Funktion, diese Bevormundung funktionieren wird, ist eine Sache

00:03:53: für sich. Und das wird zeigen, wie gut es funktioniert. Ich habe schwer die

00:03:56: Hoffnung, dass man das auch deaktivieren kann. Zumindest, dass die Option besteht,

00:04:00: dass man die Option deaktivieren kann. Wenn du darüber nachdenkst und sagst,

00:04:04: wir haben einen A-B-Test und einen Punkt, Landingpages zu optimieren, ist es unfassbar

00:04:08: schlecht, wenn da plötzlich eine zusätzliche Landingpage zugeschaltet wird.

00:04:15: Ja, also Man sieht, in welche Richtung das

00:04:19: geht. Ich habe es mit Thomas schon oftmals

00:04:22: in diesem Format diskutiert. Die AI-Funktionalitäten

00:04:27: von Meta im Werbeumfeld, mit dem Bild, mit

00:04:31: dem Creatives-Optimieren, bis hin zur

00:04:35: jetzigen Kampagnenoptimierung,

00:04:39: beispielsweise die Advantage Sales, Advantage Lead oder Traffic

00:04:43: Campaigns. Es geht ja auch alles in diese Richtung. Und Jetzt geht Meta noch einen

00:04:47: Schritt weiter und sagt, dass es

00:04:51: auf einer anderen URL mehr Erfolg hat.

00:04:55: Aus Anzeigen und Performance kann das gut stimmen, aber wir

00:04:59: haben noch Produkte, die extrem erklärungsbedürftig sind.

00:05:03: Wir müssen erklären, wie das Produkt funktioniert, welche Abhängigkeiten es gibt. Die extrem erklärungsbedürftig sind.

00:05:05: Also weil wir erklären müssen, wie funktioniert das Produkt, was gibt es für Abhängigkeiten und

00:05:06: solche Punkte, bei der wir uns groß Gedanken gemacht haben, was gibt es für eine

00:05:09: Customer Journey, damit auch alle Infos sauber vermittelt werden, bevor das Produkt

00:05:13: gekauft wird. Und Mädchen entscheiden sich dann in Schritt 3 statt 1

00:05:16: einzusteigen, weil die Performance besser ist, ist dann schon

00:05:20: relativ heikel. Aber die Reise ist relativ deutlich, wohin das geht. Es

00:05:24: geht Richtung Automatisierung, Richtung Kampagnen-Setup, ohne dass

00:05:27: wir was tun müssen. Inwieweit wir das wollen, ist eine andere

00:05:31: Frage. Das zeigt ja auch

00:05:35: ein bisschen auf, dass man immer

00:05:38: weniger Hirnschmalz

00:05:43: in Strategien integrieren muss. Sondern man macht eine Sales-Kampagne.

00:05:48: Auch wenn es ein erklärungsbedürftiges Produkt ist, was man bis

00:05:52: anhin eher über verschiedene Funnelstufen geht,

00:05:56: sagt Meta, dass sie weiss, wie sie es verkaufen

00:06:00: kann. Sie schaut, dass sie es verkauft bekomme, unabhängig

00:06:04: davon, welche Stufe ein potenzieller Kunde durchlaufen

00:06:07: hat. Kurz zusammengefasst funktioniert es so, dass man sagt,

00:06:11: ich habe Produkte, ich habe Website und sagt, Meta, mach mal.

00:06:18: In einer ähnliche Richtung geht das nächste Update,

00:06:22: die automatische Videoergänzung bei Katalogen.

00:06:26: Das ist bisher noch nicht so gross gestreut worden, aber es

00:06:30: kam per E-Mail von Meta offiziell die Nachricht, dass das zukünftig der Fall sein

00:06:33: wird. Wir haben bei Katalogen auf Meta ja schon bereits jetzt die Option, dass

00:06:37: wir Videos zu Produkten hinzufügen können, die wir dann wiederum

00:06:41: in Anzeigen nutzen können. Neu wird das aber so sein, dass Meta

00:06:45: das ebenfalls automatisieren will, also dass sie Videos automatisch

00:06:48: den Produkten zuweisen können, wenn sie das Gefühl haben, diese Videos könnten passen.

00:06:53: Spannend ist hier vor allem, diese Quellen und diese Videos, die suchen

00:06:56: sie einfach auf allem, was sie Zugriff darauf haben. Also Es kann sein, dass Sie

00:07:00: auf der Webseite ein Video finden, das zum Produkt passen kann. Es kann sein, dass

00:07:03: in der früheren Metacampagne Produkte-Videos vorhanden sind. Die können

00:07:07: Sie heranziehen. Ihr habt mal auf Instagram etwas zu dem Produkt gepostet. Das

00:07:10: kann ebenfalls zum Katalog hinzugefügt werden. Wir haben hier

00:07:14: diverse Quellen, dieses visuelle

00:07:17: Modell, diese visuelle Produkte-Darstellung automatisiert

00:07:21: im Katalog zu ergänzen. Das heisst,

00:07:26: wenn ich ein Video auf meiner Website habe, das schon veraltet

00:07:29: ist, dass beispielsweise gewisse Funktionalitäten des Produkts

00:07:33: nicht mehr oder überarbeitet wurden, aber das

00:07:37: Video noch nicht aktualisiert wurde, dass dann Matt ein älteres

00:07:41: Video nimmt und mit dem dann Werbung macht. In dem Fall ist das

00:07:44: so. Es zwingt dich zumindest dazu, dass du die Videos auch auf der Website aktuell

00:07:48: hältst. Ja. Und eben dann schlussendlich auch

00:07:52: schaust, was hast du in der Vergangenheit auf Social Media

00:07:55: veröffentlicht hast. Wenn du ein Produkt hast, wo du ein

00:07:59: Update oder eine neue Funktion

00:08:02: herausgegeben hast, ist aber in deinem Video, das du auf Instagram gepostet hast, noch

00:08:06: nicht verfügbar ist. Möchtest du aber bewerben?

00:08:10: Ja. Zumindest gibt es hier die Anstrengung, gerade wenn wir Instagram-Posts

00:08:14: und solche Punkte haben, dass Meta diese Videos nur von deinen verknüpften

00:08:18: Kanälen bezieht. Das ist noch relativ wichtig, also nicht, dass irgendwie ein

00:08:22: fremder Beitrag oder ein Influencer der negativ über das Produkt kommuniziert hat

00:08:26: oder berichtet hat, dass diese Videos ebenfalls hinzugezogen werden, weil das

00:08:29: wäre Eine halbe Katastrophe, die da stattfinden würde. Es würde

00:08:33: nur Informationen hinzuziehen, die wir auch veröffentlicht haben. Aber

00:08:37: auch hier bei einem Instagram-Post, wenn ein Video gefunden wird, das vor einem Jahr

00:08:40: publiziert wurde, wäre es relativ ungeschickt, wenn in der Zeit

00:08:44: Produkte-Updates stattgefunden hätten. Ja, definitiv.

00:08:49: Schlussendlich, es kann eine interessante Ergänzung sein,

00:08:52: insbesondere wenn man eben Online-Shops,

00:08:56: die immer wie mehr auch verschiedene Produktbilder auf

00:09:00: einer Produktseite darstellen, teilweise noch Videos drin, die dann den

00:09:03: Video-Feed oder die Videos noch nicht im Feed integriert

00:09:07: haben, dass dann eben Meta sagt, ja gut, dann nehmen wir das Produkt auch noch,

00:09:11: was auf der Zielseite ist, dann macht es dann Sinn. Da

00:09:14: man Aber auch das eher weniger steuern kann und es

00:09:18: unter Umständen ein altes Video sein kann, heisst das, dass man

00:09:21: es entweder deaktiviert oder dass

00:09:25: man dann halt wirklich schaut, welche Videos haben wir überhaupt noch online.

00:09:30: Also ich glaube, das ist noch ein sehr wichtiger Punkt mit diesem deaktivieren. Hier haben

00:09:33: wir zumindest die offizielle Info, dass diese Option deaktiviert werden kann im

00:09:36: Katalog. Das heißt, da sollte mal jeder in seine Kataloge

00:09:40: prüfen, ob diese Option aktiv ist, falls sie schon verfügbar ist und sie

00:09:43: zumindest provisorisch mal deaktivieren, bis wir wissen, wie es genau funktioniert.

00:09:47: Das wäre so eine Empfehlung meinerseits. Standardmäßig

00:09:51: sollte sie aber aktiviert sein.

00:09:56: Aber ich glaube da insgesamt die Idee dahinter von Meta auch wieder klar. Es gibt

00:10:00: eine Automatisierung, Bewegtbild funktioniert besser als Bildmaterial.

00:10:04: Bedeutet wieder höhere Sichtbarkeit, bessere Ad Performance. Auch hier also

00:10:08: wieder eine Automatisierung in der wir performend, das klingt so

00:10:11: negativ, aber Optionen geschaffen werden, wie Bewegtbild automatisiert

00:10:15: hinzugefügt werden kann, falls es schon irgendwo existiert und noch nichts

00:10:19: hinzugefügt wurde. Für all die, die sich schon

00:10:22: lange überlegt haben, ihren Feed mit Videos anzureichern,

00:10:26: das aber noch nicht geschafft haben aus technischen oder zeitlichen

00:10:30: Gründen, die haben jetzt die Möglichkeit, dass das dann

00:10:33: meta-automatisch macht. Korrekt, ja.

00:10:38: Und dann eine weitere Neuerung, die mich am meisten gefreut hat,

00:10:42: und zwar das automatische UTM-Tagging.

00:10:46: UTM-Tags, etwas was ja insbesondere für Google

00:10:49: Analytics benötigt wird, aber auch für Matomo, PIVIC etc.,

00:10:53: die mit UTM-Parametern zwischenzeitlich arbeiten,

00:10:58: die werden, wenn das Feld leer ist,

00:11:02: automatisch ergänzt. Ein wichtiger Punkt

00:11:05: ist, dass diese UTEM-Parameter, die ergänzt werden, jedes Analyse-System kann

00:11:09: mit denen mittlerweile umgehen. Sie sind unfassbar wichtig in der Nachvollziehbarkeit

00:11:13: der Quelle, woher diese Zugriffe und Conversions effektiv kommen, also in

00:11:17: Google Analytics, Matomo, was es gibt.

00:11:21: Uns ist auch schon öfters aufgefallen, die gehen sehr gerne vergessen beim

00:11:24: Setup der Ads. Also klar, wir haben schon genügend Accounts gesehen, in denen diese

00:11:28: Parameter einfach gefehlt haben, weil sie nicht ergänzt wurden beim

00:11:31: Setup der Ads. Dadurch, dass sie automatisch ergänzt werden, haben

00:11:35: wir zumindest die Option, dass diese immer generiert werden. Sie werden aber

00:11:39: von Meta wieder vordefiniert, was genau wo übergeben wird. Also welcher

00:11:42: Wert welchem Parameter zugewiesen wird. Wenn das nicht dem Konzept

00:11:46: entspricht, das man nutzt, sollte man natürlich immer noch darauf achten, dass man die

00:11:50: korrekt manuell setzt. Wobei, wenn man

00:11:53: ja keine UTEM-Parameter setzt, wird man sie wahrscheinlich auch kein Konzept

00:11:58: haben. Mit hoher Wahrscheinlichkeit. Oder wie gesagt, es geht vergessen. Aber zumindest

00:12:01: hätten wir dann UTEM-Source und Medium und solche Punkte, die relativ klar erkennbar

00:12:05: sind. Das heisst, Auswertungen wären möglich. Was ich mir tatsächlich

00:12:09: persönlich noch am meisten wünschen würde, ist, dass das auch bei organischen Posts

00:12:13: automatisch geschieht. Das wäre so die Luxusvariante, also die

00:12:16: Ergänzung nicht nur paid, sondern auch organisch, damit wir

00:12:20: diese organischen Auswertungen automatisch vornehmen können, ohne

00:12:24: dass Links in Facebook-Posts unfassbar lange mit

00:12:28: UTM-Parametern ergänzt werden müssen. Warum sich

00:12:31: das GLOT wünscht? Kurzer

00:12:35: Lerninhalt. Was UTM-Parameter sind, wissen

00:12:39: die meisten. Was viele immer noch nicht wissen, ist,

00:12:43: dass wenn man aus einer App herauskommt, beispielsweise aus

00:12:47: der Instagram-App, aus der Facebook-App, aber auch aus einer Mail-App

00:12:51: heraus, beispielsweise beim E-Mail-Newsletter-Versand,

00:12:59: dann werden keine Utemparameter hinterlegt, dann werden keine Referrals

00:13:02: mitgegeben, sondern bei Google Analytics wird das als

00:13:06: Direct Traffic gewertet. D.h., man hat das

00:13:10: Gefühl, die haben unter Umständen unsere URL eingegeben.

00:13:15: Das treffe ich immer wieder in Beratungsgesprächen an. Wenn

00:13:19: wir dann in Google Analytics

00:13:22: reinschauen, sehen wir, dass 50% direkt

00:13:26: Traffic ist. Da sage ich dann, ihr macht doch so viel auf Social Media. Warum

00:13:30: Habt ihr da nie Traffic von Social Media? Ja, wir werden

00:13:33: sicherlich Traffic haben, aber wir können das nicht messen. Doch, ich könnte das

00:13:37: messen. Und da braucht es halt dann die UTAM-Parameter. Das ist korrekt. Und in

00:13:40: dem Falle fällst du nach Entscheidungen auf diese Basis, ohne dass du

00:13:44: weißt, dass da Direct Traffic dahinter steckt und sagst, ja gut, organische Facebook-Posts

00:13:48: oder Instagram-Posts bringen uns nichts, also lassen wir die weg.

00:13:51: Deshalb auch hier Empfehlungen an alle, UTEM-Parameter auch bei

00:13:55: organischen Posts setzen, damit man sie auswerten kann, und

00:13:58: wünschen, dass die automatisch ergänzt werden.

00:14:03: Genau. Und UTM-Parameter wirklich bei allen Links

00:14:07: setzen, die nicht auf eurer Webseite eingebaut werden. Also wenn ihr von

00:14:11: eurer Webseite auf eine Unterseite von euch verlinkt, dann

00:14:14: braucht es keine UTM-Parameter. Aber sobald ihr von einer

00:14:18: anderen Domain auf eure Website verlinkt,

00:14:22: dann macht es Sinn mit UTM Parameter. Sei das im Newsletter, sei

00:14:26: das irgendwelche Sponsoring, die ihr macht, wo das Logo auf der Website

00:14:30: aufgeführt ist. Oder bei der Organisation des

00:14:34: Events, den ihr sponsort, bei organischen Postings,

00:14:37: bei Paid Postings, bei Google Ads wird es automatisch

00:14:43: gemacht. Display auch bei Google, aber

00:14:46: ansonsten muss das manuell gemacht werden.

00:14:50: Da ist immer wieder die Frage, wie man

00:14:53: das intern organisiert. Was ist also deine Empfehlung,

00:14:57: Claude? Die einfachste Frage

00:15:00: ist, dass man ein

00:15:04: übersichtliches U-Term-Spreadsheet hat, in dem diese

00:15:08: U-Terms generiert werden können, in dem Kanal, Werbemittel, Kampagne

00:15:11: etc. Ausgewählt werden können. Sinnvollerweise steckt dahinter auch

00:15:15: noch ein gewisses Konzept, wie wann was verwendet wird, was ein

00:15:19: Naming-Konzept ist, dass auch Kampagnenamen zum Beispiel immer klein geschrieben werden, dass

00:15:22: die vergleichbar sind über verschiedene Kanäle. Im Normalfall

00:15:26: hilft aber, wenn man ein so minimal automatisiertes Formular hat, in dem

00:15:30: man sagen kann, welche Zielseite, was für eine Kampagne betrifft,

00:15:34: dass dann daraus die Links automatisch generiert werden.

00:15:38: Sehr gut. Es gibt auch Tools, beispielsweise UTM-IO,

00:15:43: lizenzpflichtige Tools, wo man dann mehrere

00:15:46: Seeds lösen kann, wo man UTM-Parameter

00:15:50: generieren kann, wo man dann sieht, was wurde schon eingesetzt. Man kann

00:15:54: dort dann auch UTM-Parameter filtern, kann Konventionen eintragen

00:15:58: und hat dann eigentlich auch wie ein einfacheres Kampagnen-Dashboard

00:16:02: oder eine Kampagnenübersicht, was läuft überhaupt oder

00:16:06: was lief in der Vergangenheit. Auch das eine Möglichkeit, wenn man

00:16:10: nicht mit Spreadsheets oder mit Excels arbeiten möchte,

00:16:15: weil Die Gefahr, dass da irgendjemand etwas Falsches eintippt, bei

00:16:18: solchen Formularen oder bei solchen Excels, ist immer noch hoch.

00:16:23: Absolut, also Tools immer zu bevorzugen, aber wie gesagt, auch mit einem sauber

00:16:26: strukturierten Excel funktioniert das im Prinzip sehr gut.

00:16:31: Wenn wir diese Anpassung bei Meta so kombiniert betrachten, also wir haben jetzt

00:16:35: drei verschiedene Automatisierungen, die stattfinden. Wir haben von Videos, die ergänzt werden,

00:16:38: Landing Pages, weil die automatisch vorgenommen wird und Utahm-Tags, die

00:16:42: ergänzt werden. Das ist schon mal ein schönes Zeichen, wie stark das Meta auf diese

00:16:46: Automatisierung setzt, weil das sind alles News, die jetzt in den letzten drei, vier Wochen

00:16:50: veröffentlicht wurden. Und es läuft ständig was in diesen

00:16:53: Werbeanzeigen im Netz in letzter Zeit. Also da ad hoc zu bleiben ist

00:16:57: relativ schwierig, aber es zeigt relativ stark darauf, wie stark das Meta auf diese

00:17:00: Automatisierung setzt, neben den ganzen KI-Funktionen mit

00:17:04: Advantage+. Aber dass uns helfen wird, dieses ganze

00:17:08: Setup von Katalogen, von Kampagnen zu vereinfachen,

00:17:11: indem gewisse Prozessschritte abgenommen, optimiert,

00:17:15: automatisiert werden. Es ist eine sehr spannende

00:17:19: Entwicklung, die gerade stattfindet. Definitiv.

00:17:24: Man muss sich damit auseinandersetzen,

00:17:28: wie es weitergehen kann. Das sind ja auch Fragestellungen, die wir uns

00:17:32: stellen, die schlussendlich auch unser Geschäftsmodell betreffen.

00:17:36: Wie geht es weiter? Wenn man beispielsweise

00:17:41: mit einem Website-Ziel ändert, ist dann vielleicht die nächste Änderung, man muss

00:17:44: schon gar kein Ziel mehr angeben, sondern Metta sucht selbst das

00:17:48: beste Ziel, das Kampagnenziel zu

00:17:51: erfüllen. Das sind

00:17:55: natürlich Aufwendungen oder Aufgaben, die

00:17:59: man intern oder auch in einer Agentur für

00:18:03: Kunden übernimmt. Auch die Planung, wie man

00:18:07: Menschen durch den Funnel bringt, wenn sie überhaupt noch einen Funnel

00:18:10: benötigen, oder durch verschiedene Botschaften von Werbemitteln,

00:18:15: die dann für einen Sale, ein Lied oder was auch immer zu qualifizieren.

00:18:19: Wenn das Meta dann alles automatisch macht, dann ist die Frage, was

00:18:23: macht dann noch die Aventur? Das führt sicher dazu, dass man

00:18:26: umdenken muss, wo überhaupt noch Leistungen stattfinden müssen. Da wird

00:18:30: der Fokus wahrscheinlich mehr auf die strategische und konzeptionelle

00:18:34: Schiene gehen, also auf die Beratungsfunktion. Wobei man sagen muss, dass

00:18:38: das Ad-Setup je länger mehr fast gezwungenermassen automatisiert sein

00:18:42: wird. Ich glaube, das ist eine Tendenz, die schon klar erkennbar ist.

00:18:47: Der nächste Punkt, den wir auf der Liste haben, sind die Bildgenerierungen.

00:18:51: JetGPT hat ja im 4.0-Modell die Bildgenerierung

00:18:55: integriert. Damit kann ich auch Meta-Ads machen. Ich

00:18:58: habe mit der intensiv herumgespielt. Ich

00:19:02: gehöre zu den wenigen, die keine Actionfigur daraus gemacht haben.

00:19:08: Und die dann gepostet haben. Ich habe halt

00:19:12: herumgespielt, auch im Business-Kontext von uns. Ich

00:19:15: habe ein Werbemittel genommen, das wir für

00:19:19: ein Ärztennetzwerk gemacht haben, das Ärzte sucht, wo ein Mann

00:19:23: oder ein älterer Arzt abgebildet ist. Ich habe dann gesagt,

00:19:27: ich sei ein Spezialist für Meta-Ads

00:19:31: oder ein Designer für Meta-Ads, Ändere mir das

00:19:34: bestehende Ad oder ändere im bestehenden

00:19:38: Ad nur vom Mann auf die Frau.

00:19:41: Alles andere bitte gleich lassen. Es hat wirklich Schrift, Farbe,

00:19:45: alles war identisch. Es hat nur den Mann hinter dem

00:19:49: Text ersetzt durch eine Frau. Es war dann eine jüngere

00:19:52: Frau, ich habe dann noch geschrieben, bitte eine ältere Frau. Dann kam eine ältere

00:19:56: Frau raus. Man kann das Werbemittel eins zu eins einsetzen,

00:20:00: das war eine Sache von zehn Minuten. Wobei die grösste

00:20:03: Zeit für das Rendering der Bilder

00:20:07: bei Chats GPT aufgewendet wurde. Aber deutlich schneller, als

00:20:11: wenn ich jetzt irgendwo in einer Stockdatenbank nach Bildern

00:20:15: suchen muss, dann dem Kunden sende mit den

00:20:18: Freigaben, welche Person könntest du dir vorstellen. Sondern

00:20:22: ich mache es dann einfach, sende es dem Kunden, der Kunde sagt zurück, ja die

00:20:25: Frau ist gut und recht, aber die Haare sollten etwas länger sein. Okay, gut,

00:20:29: Haare etwas länger. Ich finde es spannend, gerade mit diesem

00:20:32: Rendering, das so Zeit braucht. Das erinnert mich immer so etwas an diese Zeit, als

00:20:36: wir noch 56k modem hatten und du so schrittweise gewartet hast, bis die

00:20:39: Bilder geladen wurden. Das ist wieder so eine Wiederholung

00:20:43: von dem Ganzen. Ich finde aber auch dieses Bildgenerieren mit KI, die

00:20:47: Möglichkeiten, die jetzt in letzter Zeit entstanden sind, gerade auch Werbemittel zu produzieren,

00:20:52: geht in die breite Masse. Ich kann mittlerweile als Nicht-Kreativer,

00:20:57: wenn ich eine Idee habe, wie Werbemittel aussehen könnten, wie wir das gestalten

00:21:01: könnten, schon nur die Generierung von Mock-ups oder von Ideen. Die sind schon so weit

00:21:05: vorgeschritten und mit so vielen Möglichkeiten, es

00:21:09: zu gestalten, an unsere CE anzupassen, Personen zu ändern, die

00:21:12: Aussage zu hinterlegen und solche Punkte. Es ist einfach schön, dass

00:21:16: hier diese kreative Neugierplätze für alle möglich sind, dass wir

00:21:19: auch Produkte und Werbemittel umsetzen können, ohne dass sich

00:21:23: Photoshop, Illustrator und Co. Alles im Griff haben müssen.

00:21:28: Kommen wir wieder zurück auf die Actionfiguren. Im April war

00:21:31: ja auf LinkedIn geflutet, oder auch auf Instagram und

00:21:35: anderen Plattformen von solchen Actionfiguren geflutet.

00:21:39: Viele haben geschrieben, sie nerven

00:21:43: sich ab diesen Actionfiguren. Ich muss dann einfach sagen,

00:21:46: A, stört es mich nicht, ich muss sie ja nicht anschauen, wenn ich es nicht

00:21:50: will. Und B zeigt auch, wie drauf sind viele Menschen

00:21:53: mit der Bildgenerierung, die sich erst jetzt angefangen

00:21:57: haben, die Möglichkeiten der KI auseinanderzusetzen. Ich

00:22:01: kenne immer noch viele, die brauchen Chatshippe-Team, meistens in der kostenlosen

00:22:05: Version, kurz einen Text zu formulieren,

00:22:09: ein Gedicht zu schreiben oder einen Text

00:22:13: umzuschreiben. Aber dass man damit plötzlich auch Bilder generieren

00:22:17: kann, ist für viele noch neu.

00:22:21: Wir sind in einer Bubble in der Marketing-Bubble. Da ist

00:22:24: KI omnipräsent. Wenn ich aber aus dem Büro gehe

00:22:28: und auf der Strasse mit Freunden, Kollegen spreche, die

00:22:32: in komplett anderen Berufen zu Hause sind. Für die ist das alles

00:22:36: noch Neuland. Oder sie sagen, Chachibit habe sie auch schon ausprobiert. Jetzt

00:22:39: gibt es die Bildgenerierung, dann die Actionfiguren,

00:22:44: wo man eine Unzahl an Prompts gefunden

00:22:47: hat, neben diesen Actionfiguren zu generieren.

00:22:51: Es war so einfach, deshalb haben es so viele Menschen gemacht.

00:22:56: Es war ein schönes Bild davon, wie immersiv diese CAI-Kompetenz angeeignet

00:23:00: wurde, weil es plötzlich in diese breite Masse ging. Und spannend an dem ganzen

00:23:03: Thema mit diesen Actionfiguren war ja auch, dass das nicht nur in unserer Bubble

00:23:07: stattgefunden hat, sondern es dann soweit ging, dass auch Medienhäuser das in

00:23:10: Newsportalen etc. Veröffentlicht haben, wie diese Bilder mit was für Formen

00:23:14: etc. Generiert werden können. Also da ging es effektiv mal in diese ganz, ganz

00:23:18: breite Masse hinaus, dass es effektiv Spannung gab, dieses

00:23:21: Onboarding von Personen in die KI zu zu

00:23:25: fördern. Das war schon ein sehr spannender Schritt und ich glaube, da darf man auch

00:23:28: mal darüber hinwegsehen, dass man irgendwie 400 verschiedene Actionfiguren gesehen hat, die alle gleich

00:23:31: aussehen. In unserer Bubble wird das immer schnell

00:23:35: adaptiert und übernommen. Aber im Hinterkopf zu

00:23:39: behalten, wie viele Personen dadurch überhaupt den Weg zu KI finden, ist sehr

00:23:42: spannend, weil ich glaube, das ist unfassbar wichtig.

00:23:46: Was ein bisschen untergegangen ist mit der ganzen JetGPT

00:23:50: Bildgenerierung im 4.0 Modell, sind die Neuerungen, die Gemini

00:23:54: herausgebracht hat. Gemini hat ja einerseits die Image

00:23:57: 3 herausgebracht, also auch eine Bildgenerierung in der dritten

00:24:01: Version. Ich habe das

00:24:09: AI 1 Abo mit der

00:24:12: AI Ergänzung.

00:24:18: Ich finde die Resultate in der Bildgenerierung bei Gemini

00:24:22: gleich gut, wenn teilweise sogar noch besser als bei Chechi.

00:24:28: Ich finde es auch unfassbar spannend, wie schnell sich das entwickelt hat. Wenn du das

00:24:30: vergleichst mit den älteren Versionen, also Gehen wir mal sechs Monate zurück, wie die Qualität

00:24:34: besser wurde. Was wir da generiert haben mit Schriften,

00:24:38: Aufbildungen und solchen Punkten. Da sind wir einfach Welten

00:24:41: davon entfernt und viel, viel besser. Man sieht

00:24:45: es auch mit Gemini im Chat-Sheet, die Bildgenerierung. Gemini

00:24:49: hat nachgezogen mit Imagine 3 statt 2

00:24:53: und hat auch letzte Woche angekündigt, VO2 zu

00:24:56: integrieren. VO2 ist die Video-Generierung. Das heisst, ich

00:25:00: kann dann Text zu Video machen. Das heisst, ich gebe einen Prompt ein und

00:25:04: daraus wird eine 8-10 sek.

00:25:09: Animation oder Video generiert. Ähnlich wie das

00:25:13: auch Sora kann von OpenAI, wo ja

00:25:16: Jett-JPT auch dazugehört, gibt es auch noch VO2

00:25:21: von Google, von Google Gemini, ist aber dann auch

00:25:24: direkt in Gemini integriert. Zora ist ja

00:25:28: momentan noch auf einer eigenen Plattform unterwegs, Man

00:25:32: kann dort Videos und Bilder generieren. Sehr wahrscheinlich wird es

00:25:35: ein schnelles sein für JettGPT, dies dann auch im JettGPT-Modell

00:25:39: zu integrieren. Haben sie jetzt aber noch nicht gemacht. Sie haben ja jetzt neue Modelle

00:25:43: herausgebracht. Da komme ich gleich noch dazu. Dort ist aber

00:25:47: die Video Generierung noch nicht explizit drin. Aber es

00:25:50: zeigt auch wieder, dass diese Video Generierung kommt und auch umfassend verbessert wird. Was wieder

00:25:54: ein schöner Punkt ist zu unserem ersten Thema, dass wir hatten diese automatische Ergänzung von

00:25:57: Videos im Meta-Produkte-Katalog. Wenn diese Option zur Verfügung steht,

00:26:01: natürlich optimal. Wenn wir kurz diese Videos selbst generieren, haben wir alles wieder

00:26:05: selbst in der Hand, welche Videos bei Produkten angezeigt werden. Und wenn

00:26:09: diese Produktion so vereinfacht über diese KI-Tools von Gemini und

00:26:13: Chatgyp D&Co funktionieren, spricht dann nichts mehr dagegen, so kurze

00:26:16: 10-Sekunden-Videos zu jedem Produkt zu machen, bevor Meta Ihnen etwas

00:26:20: anderes anzieht.

00:26:24: Man kann ja wirklich auch Produktfotografie, erübrigt

00:26:28: sich eigentlich. Man kann ein Produkt fotografieren mit dem Smartphone,

00:26:32: kein optimales Licht, lädt das dann bei Chatshippe.io

00:26:36: oder eben bei Gemini hoch und sagt, hey, mach mir ein Bild von einem

00:26:39: Marketingfoto von diesem Produkt, perfekt ausgelistet und

00:26:43: man bekommt Plus, Minus, also das Produkt wirklich

00:26:47: sehr gut dargestellt. Es kann sein, dass kleine Schriftzüge nicht korrekt

00:26:50: übernommen werden.

00:26:54: Aber insbesondere für Werbung

00:26:58: oder nachbearbeitende Dinge ist man da deutlich effizienter

00:27:02: als ein Fotostudio oder eine Box, die

00:27:05: perfekt ausgelistet ist, die Produkte darzustellen. Absolut, du

00:27:09: bist viel schneller in der Umsetzung, die Produktionskosten werden niedriger. Es wird auch

00:27:13: insgesamt spannender, wenn man dann sagt, wir machen Multivarianten-Tests,

00:27:16: weil es viel kostengünstiger wird, wenn wir das so

00:27:20: generieren können, als wenn wir eine Kreia-Agentur anweisen müssen, die

00:27:24: das für uns wieder umsetzt. Wenn wir die Option haben, zwölf

00:27:28: Varianten über die KIA aufzusetzen, ist das ein

00:27:31: unfassbar spannendes Feld für Kampagnen.

00:27:35: Ich wünschte, dass Sie das Ganze in Layern darstellen,

00:27:39: also jedes Element im Bild auf einer Ebene. Dass man das

00:27:43: so herunterladen kann, beispielsweise in Canva,

00:27:47: Photoshop oder wo auch immer, das Bild zu integrieren.

00:27:51: Man hat schon die Ebenen, kann Dinge herumschieben und anpassen.

00:27:55: Natürlich kann man textliche Anpassungen über die Prompt-Eingabe

00:27:59: machen, aber da bin ich zu alt, sage ich jetzt

00:28:02: mal, momentan noch oder zu versteift in gewissen

00:28:06: Prozessen, dass ich sage, dass es eher Sinn macht, dass ich

00:28:09: in Canva oder Photoshop den Text editiere. Ich habe

00:28:13: da auch schon erste Tests vorgenommen und habe versucht, über die Prompts, die die Bilder

00:28:16: generiert haben, dann daraus auch ein vektorbasiertes Bild zu generieren, mit Pfadeangaben

00:28:20: und solchen Punkten. Da muss ich schon sagen, da sind diese Tools noch zu wenig

00:28:24: weiter. Da wurde, ich sage es einfach mal, so relativ viel Mist produziert, dass es

00:28:27: nicht mehr weiterverwendet werden konnte. Also ja, das wäre schön, wenn wir irgendwann

00:28:31: effektiv diese Ebenen sauber verschieben können und die Pfade korrekt angegeben

00:28:34: sind. Aber wir können sicher sein, dass es nicht

00:28:38: so lange dauern wird, bis das existiert.

00:28:43: Und die JGPT hat letzte Woche neue

00:28:46: Modelle herausgebracht, unter anderem das 3O Mini

00:28:50: Hi. Mein Lieblingsmodell,

00:28:54: das ist spezialisiert zu programmieren. Ich habe ein privates

00:28:58: Projekt,

00:29:02: das läuft auf WordPress, Ich habe dort Gravity Form, das ist ein Plugin

00:29:05: für Formulare mit sehr vielen Möglichkeiten. Ich wollte

00:29:09: eine Warteliste bauen, wo man sich dann mit E-Mail-Adresse eintragen

00:29:13: kann und sieht, an welcher Stelle in der Warteliste man ist, also in welcher

00:29:17: Position ist man. Und ich habe dann über das 3.0-Modell

00:29:20: gesagt, schreib mir ein WordPress-Plugin, wo ich

00:29:25: Vornamen und E-Mail-Adresse erfassen kann. Und nach dem

00:29:28: Absenden wird mir dargestellt, an welcher

00:29:32: Stelle der Warteliste ich bin und die Daten müssen in eine SQL-Datenbank

00:29:36: gespeichert werden. Das hat einwandfrei funktioniert. Dann habe ich es noch

00:29:39: angepasst und gesagt, ich habe schon ein Formular, ein Gravity

00:29:43: Form, das hat die ID 2 und die

00:29:48: Felde ID 1 und die Felde ID 2. Könntest du mir machen,

00:29:51: dass es nicht in einem separaten SQL gespeichert wird, sondern

00:29:55: direkt in diesem Gravity Form gespeichert wird. Und auch das

00:29:59: hat einwandfrei funktioniert.

00:30:03: Ich bin ja nicht Programmierer im Gegensatz zu dir, wo das

00:30:07: beherrscht. Und Für mich ist das eine ganz neue

00:30:10: Welt. Abends hatte ich 30

00:30:14: Minuten. Natürlich konnte ich das Feld am Anfang nicht

00:30:17: auslesen, es kamen immer kritische Fehler bei WordPress. Aber

00:30:21: vier, fünfmal das Eintragen, die Fehlermeldung

00:30:25: integrieren und dann hatte ich es. Das sind Dinge, die waren für

00:30:28: mich persönlich unvorstellbar. Also bis eben letzte

00:30:32: Woche, so Programmierarbeiten zu machen, unvorstellbar.

00:30:36: Und Jetzt weiss ich, ich könnte eigentlich

00:30:40: alles machen. Es geht doch relativ weit. Das Schöne

00:30:43: ist, dass das neue Modell in der Wartung der Programmierkure sehr gut ist.

00:30:47: Früher war es immer das Problem, dass wenn man etwas angepasst hat, das andere Programmiercode

00:30:51: verändert wurde, Funktionen angepasst wurden und solche Punkte. Wenn du aber jetzt hier

00:30:55: Erweiterungen schreiben willst in ein bestehendes Tool, dann funktioniert das

00:30:58: mit diesem Modell sehr gut, wenn du das sauber trainierst und auch strukturiert sauber

00:31:02: denkst. Du musst halt schon in dieser Denkweise diese Programmierlogik haben, weil

00:31:05: sonst funktioniert das Promting insgesamt nicht. Aber gerade

00:31:09: in dem Zusammenhang haben wir auch letzte Woche ein sehr, sehr lustiges Bild gesehen.

00:31:13: Da saß ein Typ im Starbucks mit seinem Laptop aufgeklappt,

00:31:16: Daneben stand ein anderer, der hat ihn mitleidig angeguckt mit der

00:31:20: Sprechblase und daneben stand, ey, der arme Kerl, der

00:31:24: programmiert noch selbst. Und du hast gesehen, wie er Zeile für Zeile von Hand getippt

00:31:28: hat. Ich glaube, dieses Bild hat schon eine gewisse Ernsthaftigkeit mit dahinter. Also Es macht

00:31:31: sehr wenig Sinn, dass man jetzt alles noch Zeile für Zeile selbst schreibt. Auch ich

00:31:35: nutze für diverse Skripte und Tools, die ich selbst entwickeln will,

00:31:38: je länger, je mehr immer wieder KI, genaue Funktionen abzubilden,

00:31:42: Funktionen zu hinterfragen, zu optimieren. Also auch hier sind

00:31:46: wir im Punkt, wenn du konzeptionell sauber aufgesetzt bist, kannst du die KI

00:31:49: absolut als Vieraugencheck, als Helfer etc. Nutzen.

00:31:53: Und ebenfalls spannend ist auch, was du sagst, wenn man gar keine Ahnung hat oder

00:31:57: nur minimale Ahnung hat von Programmierung, dass man plötzlich selber Wordpress-Plugins schreiben

00:32:01: kann. Das ist eine Entwicklung, die ist auch unfassbar spannend.

00:32:05: Ich bin gespannt, was da draus entstehen wird, weil wir plötzlich kreative

00:32:09: Köpfe haben werden, die die Tools umsetzen können, ohne dass

00:32:13: mehrere Programmierer dazukommen und das Ganze endlos dauert.

00:32:19: Ich habe schon viel mit Chats GPT, auch VBA-Makros

00:32:23: für Excel gemacht, gewisse Dinge schneller in Excel zu erledigen, vor

00:32:27: allem was nicht über Formeln ging. Ich

00:32:31: habe auch Chrome-Extensions mit Chats GPT schon gemacht, aber jetzt

00:32:34: ein WordPress-Plugin. Das habe ich früher mal mit Chats GPT

00:32:38: gemacht, hat dann nicht funktioniert, konnte er auch nicht debuggen.

00:32:42: Und jetzt, das letzte Woche, wirklich 30 Minuten und ich

00:32:46: hatte es. Ich habe jetzt ein Formular, wo man sich eintragen kann kann.

00:32:50: Man bekommt dann die Meldung, dass man Position

00:32:54: 53 ist. Ich muss

00:32:57: trotzdem noch etwas skeptisch hinschreiben. Es muss schon

00:33:01: sein, dass man auch weiss, was man tut.

00:33:04: Ansonsten werden wir in ein, zwei Jahren überflutet sein mit irgendwelchen Tools,

00:33:08: die Sicherheitsbedenken nur doppelt unterstrichen und

00:33:12: gelb markiert schon schreien, weil irgendwelche Sicherheitslücken

00:33:16: auftreten, weil man nicht wusste, was genau passiert, was für Daten verarbeitet werden

00:33:19: und solche Punkte. Also KI gerne nutzen, aber auch mit dem Hinterkopf, dass

00:33:23: man genau weiss, was man erreichen will, was man tun will und was dann auch

00:33:26: das Tool effektiv daraus generiert.

00:33:30: Also ich würde schon sagen, für die Schnellentwicklung von Plugins völlig okay. Würde aber

00:33:34: sein, wenn du eine grössere Software entwickeln willst, solltest du da schon

00:33:38: verstehen, was in diesem Code dann auch steht.

00:33:41: Das kann ich unterstreichen, wobei ich verstehe nicht, was drin

00:33:45: steht, aber ich bin froh, dass es funktioniert.

00:33:49: Das ist ein erster Schritt. Ich habe einen guten

00:33:52: Hoster. Wenn irgendwelche Sicherheitsrisiken festgestellt

00:33:56: wurden, bekomme ich meistens ein Mail von meinem Hoster, der

00:34:00: dann sagt, dass wir ein Sicherheitsrisiko haben, bitte entfernen

00:34:04: oder updaten. Wahrscheinlich steckt auch eine KI dahinter,

00:34:08: die das prüft. Alles gut.

00:34:14: Wir haben das Thema schon angestreift mit den UTEM-Parametern,

00:34:18: und zwar das Thema Tracking. Wir haben es auch noch auf der Liste,

00:34:22: weil es uns diesen Monat, insbesondere dich, beschäftigt

00:34:26: hat. Im Vorgespräch muss ich auch sagen, dass ich das immer

00:34:30: wieder sehe. Man hat irgendeinmal ein Tracking-Setup

00:34:33: aufgesetzt, sei das Google Analytics oder mit verschiedenen

00:34:37: Tools, wie auch Metapixel, Pinterest, TikTok,

00:34:41: etc. Man hat es aufgesetzt, man hat keine Zuständigkeiten,

00:34:45: Niemand fühlt sich dafür zuständig und irgendwann

00:34:49: hat man es vergessen oder nutzt es auch gar nicht. Das

00:34:53: ist etwas, was in vielen mittelständischen

00:34:57: und klassischen KMUs

00:35:01: der Fall ist, aber teilweise auch in grösseren Unternehmen,

00:35:05: wo einfach niemand für das Tracking zuständig ist.

00:35:09: Das zeigt sich jetzt immer mehr. Insbesondere fällt es meistens an, wenn man

00:35:13: die Kampagnen schaltet und merkt, wir haben keine Conversions mehr. Das ist so der klassische

00:35:17: Punkt, bei dem auch Kunden oft auf uns zukommen und sagen, hey, im Projekt

00:35:21: XY haben wir keine Conversions mehr oder die haben frappant abgenommen

00:35:24: und wir haben keine Ahnung warum. Dann wird erstmal geprüft, funktioniert dieses

00:35:28: Tracking überhaupt noch, du hast Zugriff auf Google Tag Manager oder ein anderes Umsetzungstool

00:35:32: und teilweise triffst du dann effektiv, gerade im Tag Manager auf Setups, dass du noch

00:35:36: Universal Analytics Tags drin. Ich meine, das ist mittlerweile schon so lange

00:35:39: nicht mehr aktiv, dass die schon längst entfernt hätten werden

00:35:43: können. Und das schon mal so ein erstes Zeichen, dass dieser Google Tag Manager einfach

00:35:46: nicht bewirtschaftet wird. Das heißt, irgendwann mal aufgesetzt wurde, vielleicht

00:35:50: von der Webagentur, dann wurden noch Kampagnen-Setups vorgenommen, die wichtigsten

00:35:54: Conversionen für Google-Ads, für Meta aufzusetzen, und dann wurde das

00:35:58: aber irgendwann mal einfach ignoriert. Und In diesen Tracking-Setups,

00:36:02: man darf nicht unterschätzen, es geschieht so viel, auch von den

00:36:05: Plattformen, die neue Anforderungen haben, die Webseite, die sich aktualisiert,

00:36:10: neue Ziele, die dazukommen, Möglichkeiten von Conversion-Events und

00:36:14: solchen Punkten. Es braucht einfach da

00:36:17: immer so eine regelmäßige Prüfung. Also Tracking darf nie ein Einmalprojekt

00:36:21: sein, sondern das ist ein Prozess. Der braucht regelmäßig Audits, Erweiterungen,

00:36:25: Aktualisierungen. Gehen wir mal nur kurz davon aus. Letztes Jahr

00:36:28: wurde der Content Mode Version 2 von Google zur Pflicht, damit

00:36:32: überhaupt Conversion sauber gemessen werden können in Google Ads und Co.

00:36:36: Wenn die Erweiterung noch fehlt, dann funktioniert zwar das Tracking, aber

00:36:40: die Kampagne kann nicht mehr davon profitieren. Das heisst, man schmeisst

00:36:44: irgendwann Geld raus und die Performance der Kampagne nimmt ab, bloß weil

00:36:47: vergessen wurde, dass dieser Content Mode mitgegeben werden muss. Oder wenn

00:36:51: wir auch bei Consents sind, dann hast du einen Content-Banner, der wurde aktualisiert

00:36:55: und plötzlich schmeißt das Metapixel trotzdem Signale raus, obwohl dieser

00:36:59: Content noch gar nicht existiert hat, weil der Content

00:37:03: Management die Plattform einfach ein Update eingespielt hat. Da sind schon

00:37:07: relativ viele heikle Punkte, die gerne vergessen gehen.

00:37:10: Liegt aber auch daran, du hast es auch schon gesagt, weil selten eine klare

00:37:14: Verantwortung vorliegt. Weil wie gesagt, Es wurde mal umgesetzt, es

00:37:18: funktioniert, dann wird es sein gelassen. Dann muss man erst klären,

00:37:21: wer dafür zuständig ist. Ist es die Webagentur, die für Paid

00:37:25: Social zuständig ist, ist es die Google Ads Agentur, ist es die Agentur, die SEO

00:37:29: macht? Aber ja, man trifft sehr oft auf

00:37:32: sehr viele schlecht gewartete Tracking-Strukturen.

00:37:38: Was wäre deine Empfehlung für Unternehmen,

00:37:42: die sich hier im Podcast angesprochen fühlen? Was

00:37:46: würdest du denen empfehlen, was sie intern

00:37:49: an der Struktur, an der Organisation, an der Verantwortlichkeit

00:37:54: machen müssen,

00:37:57: damit solche Probleme nicht auftauchen? Der wichtigste Punkt

00:38:01: ist, dass man das Tracking als Thema überhaupt ins Team

00:38:05: holt. Also dass man intern auch eine Person hat, die dafür zuständig ist, zu

00:38:08: sagen, hey, wir haben dieses Tracking und dass man sagt, man führt auch regelmäßige

00:38:12: Audits durch. Das kann intern stattfinden, wenn das Team groß genug ist, technische

00:38:16: Kompetenzverhandlungen, es kann aber auch über eine Agentur sein, dass man sagt, dass

00:38:19: man zumindest und das ist meine Empfehlung, mindestens quartalsweise so

00:38:23: einen Test durchführt, zu prüfen, funktioniert das noch,

00:38:27: werden alle Signale ausgelöst, gibt es irgendwelche Updates, wie sie sind. Man muss das

00:38:31: Thema also, Man muss eine Person haben, die verantwortlich ist, das

00:38:34: klar dokumentiert und regelmässig prüft. Und

00:38:38: mit einer Agentur, mit einem Stakeholder, die auch intern existieren.

00:38:42: Marketing, Sales, HR, auch die haben immer wieder Bedürfnisse, die sich

00:38:45: ändern. Da muss eine Person sein, die sagt, haben wir neue Ziele, die hinzugefügt

00:38:49: werden müssen. Funktionieren eure Kampagnen noch etc. Also da

00:38:53: braucht es intern eine Person, die muss das in die Verantwortung kriegen.

00:38:57: Dann muss ein Audit durchgeführt werden, mindestens initial,

00:39:02: zu prüfen, wo stehen wir, wo gehen wir hin, was gibt es für Handlungsempfehlungen,

00:39:06: sind wir überhaupt noch aktuell. Und dann muss aber auch ein regelmässiger Prozess

00:39:09: stattfinden, dass man mindestens quartalsweise prüft, sind wir auch noch auf

00:39:13: Stand. Da kurze Werbeunterbrechung,

00:39:17: wenn wir schon da sind. Auch wir bieten für

00:39:21: Unternehmen einen Tracking Audit an. Hast du dich angesprochen

00:39:25: und bist nicht sicher ob dein Tracking einwandfrei

00:39:29: funktioniert, hast du das Gefühl der Content Mode

00:39:32: V2 wurde noch gar nicht aktiviert bei euch, oder du weisst

00:39:36: es nicht, dann melde dich bei uns, hutter-consult.com

00:39:42: oder auch direkt bei Claude oder bei mir per LinkedIn oder

00:39:45: per E-Mail. Wir unterbreiten dir gerne ein

00:39:49: Angebot für ein Tracking-Audit, wo

00:39:52: du einen umfassenden Überblick bekommst, wie ist

00:39:56: ein Tracking integriert, was gibt es für Empfehlungsmassnahmen und vor

00:40:00: allem auch, was gibt es für Sofortmassnahmen, Quick-Wins

00:40:04: umsetzen zu können. Wenn dich das Thema interessiert, melde dich

00:40:08: gerne bei uns. Werbung Ende.

00:40:15: Ich glaube, auch hier der wichtige Punkt, wenn du dir nicht sicher bist, ob

00:40:18: was dokumentiert ist, ob es regelmässig geprüft wird und ob du auf Stand bist, wenn

00:40:22: eine Unsicherheit herrscht, es hilft immer, wenn man einen Blick

00:40:26: draufwerfen lässt.

00:40:30: Definitiv. Ich sage jetzt

00:40:33: mal, ich habe lange Zeit den

00:40:37: Google Tag Manager gemieden. Irgendwann war ich krank,

00:40:41: das war noch vor der Hutter Consult, ich glaube

00:40:44: 2006, war ich zwei, drei Tage krank. In dieser

00:40:48: Zeit habe ich mich im Google Tag Manager eingearbeitet, habe dazu auch

00:40:52: Blogs geschrieben. Ich bin dann an die Grenze gekommen mit JavaScript, weil ich

00:40:55: eben, wie schon gesagt, nicht entwickeln kann. Wenn ich mir jetzt

00:40:59: überlege, was ich mit Chatsheep in T3.0

00:41:03: und dem Wissen vom Google Tag Manager alles machen könnte, das wäre

00:41:07: ein Traum. Insbesondere wenn du Chatsheep dir dann noch angibst, dass er den Code auch

00:41:11: für den Google Tag Manager schreiben soll, dann kriegst du es auch im korrekten Format

00:41:15: und mit den Funktionen, die der Tag Manager unterstützt, zurück. Also

00:41:18: für JavaScript-Newbies absolut empfehlenswert.

00:41:23: Ganz neue Welten, die sich da aufmachen würden für mich.

00:41:28: Aber zurück auf das Problem mit dem Tracking im Unternehmen. Wenn man mal

00:41:31: hingeht und sagt, welche

00:41:35: Abteilung, je nach Grösse, ist für das

00:41:39: Tracking verantwortlich. Die Person muss ja auch nicht

00:41:42: wirklich tiefe Kenntnisse haben, sondern

00:41:46: halt einfach eine Verantwortung dafür und optimalerweise

00:41:50: regelmässige Tasks,

00:41:54: jemanden zu beauftragen, einen Blick darüber zu werfen, ob noch

00:41:57: alles funktioniert. Insgesamt ist es wichtig, dass

00:42:01: das Thema auch einfach aufs Parkett kommt und dass die Verantwortung steht, weil es sind

00:42:05: viele Themen, die geprüft werden. Sind wir aktuell, ist der Datenschutz noch gewährleistet.

00:42:08: Ein unfassbar wichtiges Thema. Das heißt, messen wir effektiv nur, wenn wir

00:42:12: dürfen, messen wir nur die Daten, die wir dürfen. Und

00:42:16: ob die technische Struktur noch stimmt, ob das mit den Plattformen noch

00:42:19: konform ist. Also gerade hier in nächster Zeit kommt vom TikTok

00:42:23: wieder ein Update, was die Event-Namen und die Bezeichnung von Events

00:42:26: betrifft. Das sind auch wieder so Anpassungen, die müssen nachgezogen werden, weil sonst

00:42:30: wird es in einem halben Jahr die Signale an TikTok nicht mehr funktionieren.

00:42:34: Das sind einfach Punkte, die müssen bei einer Person auf dem Tisch sein,

00:42:38: damit sie mit der Agentur, mit dem internen Team, wie auch immer,

00:42:41: diese ganze Problematik angehen kann. Wie gesagt, Tracking muss

00:42:45: einfach ein regelmäßiger Prozess sein, der dokumentiert, geprüft

00:42:49: und immer wieder durchgeführt wird. Ja.

00:42:54: Definitiv. Ich habe gerade eine Idee für ein

00:42:57: Produkt. Immer gut. Angelehnt an

00:43:01: Handwerker. Aber dazu,

00:43:05: wenn wir den Podcast beendet haben, mehr. Und vielleicht,

00:43:09: liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, seht ihr das schon bald auf

00:43:13: unserer Website. Ansonsten fügen wir im nächsten Podcast ebenfalls wieder

00:43:16: einen Werbeblock ein. Genau.

00:43:21: Sehr gut. Wir haben noch ein Thema, das du mit aufgeschrieben

00:43:24: hast. Ich würde aber meinen, das Thema

00:43:28: machen wir separat. Es geht KI

00:43:32: im Unternehmen. Was ist die Herangehensweise, die Sinnhaftigkeit

00:43:36: und welcher Impact? Wir haben es im Vorgespräch schon gesagt,

00:43:40: wenn wir zeitlich noch dazukommen, können wir es thematisieren.

00:43:45: Wir sind jetzt schon bei 3, 25 Stunden Aufnahmezeit.

00:43:49: Das ist ein Thema, über das man schnell 2-3 Stunden

00:43:52: diskutieren kann. Deshalb, liebe Zuhörerinnen und

00:43:56: Zuhörer, streichen wir das Thema von der aktuellen

00:44:00: Traktandenliste und übernehmen das in eine separate

00:44:03: Folge mit Claude. Claude, ich muss sagen, vielen herzlichen

00:44:07: Dank. Es war ein sehr spannendes Gespräch

00:44:11: mit sehr viel Tiefgang, was man von dir eigentlich nur so kennt,

00:44:16: als der absolute Brain, was Technik

00:44:19: und viele Teile des Marketings anbelangt.

00:44:24: Vielen herzlichen Dank, Claude. Ich gebe gerne zurück. Danke auch für den Austausch.

00:44:29: Sehr gut. Ein kleiner Hinweis. Wir haben ein neues

00:44:33: Format im Podcast. Nicht nur der

00:44:36: Monthly Talk oder die klassischen Talks mit

00:44:40: externen Gästen, sondern es gibt ein neues Format mit meiner

00:44:43: Kollegin Saskia, die das Format

00:44:47: hostet, wie schon angekündigt. Das Format heisst Frag

00:44:51: die Hutter Consult und startet übernächsten

00:44:55: Freitag mit der ersten Episode, wo Matthias

00:44:58: aus dem Team mit Saskia über Lead-Generierungen im

00:45:02: B2B Bereich sprechen. Was gibt es für Ansätze, Wie kann man

00:45:06: da vorgehen? Sie haben einen konkreten Case, eine konkrete

00:45:09: Anfrage, die Sie gemeinsam besprechen, eine Art

00:45:13: öffentliches Brainstorming machen. Saskia wird in

00:45:17: zwei Wochen noch mehr über das Format erzählen. Ihr habt auch die Möglichkeit,

00:45:21: selbst Fragen einzureichen, wo unsere Expertinnen und

00:45:24: Experten ihre Meinungen, ihr Vorgehen,

00:45:28: Inputs mit angeben, die du dann

00:45:31: kostenlos übernehmen kannst. Was du machen musst,

00:45:35: ist diesen Podcast abonnieren und nimm dir auch ein

00:45:39: paar Sekunden Zeit und gib uns eine Bewertung. Am liebsten natürlich

00:45:42: fünf Sterne, aber da kannst du ehrlich sein. Wir lieben

00:45:46: ehrliche Meinungen, wir sprechen auch immer Klartext. Von daher

00:45:51: Abonnieren und kurz bewerten. In zwei

00:45:54: Wochen hast du die erste Episode von Frag die Hutter Consult. Auch

00:45:58: hier auf diesem Podcast-Stream oder in diesem

00:46:02: Kanal. Du musst nichts Neues abonnieren. Sei

00:46:05: gespannt auf Saskia und ihre künftigen

00:46:09: Talk-Gäste, welche Mitarbeitende der Hutter Consult

00:46:12: sind. Sehr gut. Claude,

00:46:16: nochmals vielen herzlichen Dank und einen erfolgreichen

00:46:20: Monatsabschluss noch. Ebenso, danke schön.

00:46:24: Danke. Und dir, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer, wünsche ich ebenfalls

00:46:28: einen erfolgreichen Tag noch. Und wir hören uns, oder zumindest

00:46:32: ihr hört uns in zwei Wochen, mich hört ihr dann

00:46:36: wieder in vier Wochen, wenn es wieder heisst Manfly Talk,

00:46:40: dann mit sehr wahrscheinlich Thomas wieder, das müssen wir dann noch schauen

00:46:44: mit wem, aber sehr wahrscheinlich wieder mit Thomas, von daher Vielen Dank fürs Zuhören

00:46:48: und tschüss!

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